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Stereo-type

METHODENBOX

BEREICH 4 Förderung internationaler Austauschprogramme und interkultureller Begegnungen

ZIELGRUPPE

Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, zwei mono-nationale Gruppen

INTERKULTURELLE KOMPETENZEN

  • Toleranz
  • Kritisches Kulturbewusstsein
  • Multiperspektivität
  • Kenntnisse über andere Kulturen

LERNZIELE

  • Kontakte und Kommunikation zwischen zwei Gruppen bei einem Schüleraustausch fördern
  • Teilnehmenden an einem Schüleraustausch die Möglichkeit geben, die Perspektive ihrer Austauschpartner einzunehmen

ZEIT

1 Stunde

BENÖTIGTES MATERIAL

  • 2 große Papierplakate
  • Stifte / Marker

ABLAUF DER ÜBUNG

Zwei mono-nationale Gruppen werden gebildet. Jede Gruppe malt auf einem Stück Papier die Umrisse eines Mitglieds der Gruppe. Diese Papiersilhouette wird ausgeschnitten und der Länge nach in zwei Teile geteilt. Jede Gruppe notiert auf der linken Seite alles, was sie als für die eigene Kultur typisch erachtet. Auf der anderen Seite wird alles aufgeschrieben, was sie als typisch für das andere Land sehen. Dann werden die Hälften der beiden Gruppen ausgetauscht, so dass je eine deutsche und eine französische Silhouette entsteht. Die deutsche Silhouette enthält nun die Vorurteile der Deutschen und Franzosen über Deutschland und die französische Silhouette die Vorurteile der Deutschen und Franzosen über Frankreich

Die Vorurteile werden im Plenum besprochen und analysiert. Ziel der Aktivität ist weder ein Kampf noch die Verstärkung der Vorurteile, sondern vielmehr ein Angebot einer ganzen Palette unterschiedlicher Meinungen mit deren Hilfe sich jeder der Jugendlichen seine persönliche Meinung über das andere Land bilden kann. Dieser Ansatz kann zur Relativierung extremer Meinungen und manchmal sogar des Selbstbildes beitragen. Da Vorurteile direkt als Thema aufgegriffen werden, ist es möglich, dass Fragen oder gar Aggressionen auftreten (für die es genauso wichtig ist, aus- bzw. angesprochen werden zu können).

EMPFEHLUNGEN

Es wäre wünschenswert, dass die Lehrkraft das Spiel bereits selbst getestet hat, bevor sie es mit Schülerinnen und Schülern praktiziert. Auf diese Weise ist sie gut auf eventuelle Reaktionen der Teilnehmenden vorbereitet.

QUELLE

Sprachanimation in deutsch-französischen Jugendbegegnungen

https://www.ofaj.org/sites/default/files/sprachanimation.pdf

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