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Ein Brief an mich selbst

METHODENBOX

BEREICH 4 Förderung internationaler Austauschprogramme und interkultureller Begegnungen

ZIELGRUPPE

Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren

INTERKULTURELLE KOMPETENZEN

  • Ichbewusstsein und Selbstkenntnis
  • kritisches Denken und Hinterfragen
  • Sprachliche und kommunikative Fähigkeiten

LERNZIELE

– Beweggründe, Sorgen und Bedenken vor einem Austausch artikulieren können

– Veränderungen in der Wahrnehmung, Einstellung und kritischem Denken vor und nach dem Austausch erkennen und reflektieren können

ZEIT

30-45 Minuten

BENÖTIGTES MATERIAL

  • Papier
  • Stifte
  • Briefumschläge

ABLAUF DER ÜBUNG

Vor dem Austausch

– Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein Blatt Papier, einen Stift und einen Umschlag, den sie mit ihrem Namen beschriften.

– Jede Schülerin und jeder Schüler hat nun die Aufgabe, sich selbst einen persönlichen Brief zu schreiben und darin ihre Hoffnungen, Motive, Bedenken und Sorgen zum Ausdruck zu bringen sowie alle Fragen, die sie vor dem Austausch beschäftigen und die sie gerne (mit)teilen würden.

– Die Lehrkraft verwahrt die Briefe der Schülerinnen und Schüler an einem sicheren Ort und öffnet sie selbst natürlich auch nicht.

Nach dem Austausch

– Nach dem Austausch erhalten die Schülerinnen und Schüler ihre Briefe wieder und haben Zeit, diese in Ruhe für sich zu lesen.

– Die folgende Nachbesprechung kann mit folgenden Fragen animiert werden:

Was habt ihr empfunden, während ihr euren Brief nach den Erlebnissen des Austausches nun wieder gelesen habt?

Habt ihr den Eindruck, dass sich eure Sichtweise verändert hat?

Haben sich eure Hoffnungen und Sorgen verändert? Warum?

Habt ihr Antworten auf die Fragen gefunden, die ihr euch gestellt habt?

Welcher Teil eures Briefes berührt euch am meisten?

– Die Lehrkraft sollte in der Nachbesprechung den Lernfortschritt hervorheben, der neben mühsamen Erlebnissen manchmal nicht so deutlich wird. Mit folgenden Fragen lässt sich die Nachbesprechung abrunden:

Welche Erfahrungen teilt ihr miteinander, welche Ideen verbinden euch?

Was können wir daraus lernen?

EMPFEHLUNGEN

Lassen Sie den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit, sowohl vom Verfassen als auch beim Lesen des Briefes. Beide Prozesse können durchaus emotional sein.

Falls Sie Schülerinnen und Schüler betreuen, die für einen längeren Zeitraum ins Ausland gehen (mehr als 3 Monate), können Sie ihnen die Briefe auch nach der Hälfte ihres Aufenthalts schicken. Die Briefe könnten sie an ihre Ziele erinnern und ihrem Aufenthalt noch mal eine neue Dynamik und Richtung geben.

QUELLEN

AFS Vivre Sans Frontière, http://afs.fr/

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